Am Ende angekommen

Hola liebe Blogleser,

mein Freiwillig Soziales Jahr geht nun zu Ende und auch wenn gerade die letzten Wochen viel zu schnell vergangen sind und ich es irgendwie noch gar nicht realisieren kann, dass ich bald wieder zu Hause bin, heißt es Abschiednehmen.
Von Independencia, dem Centro Social, den Kids, der Schule, allen Freunden und vielem mehr habe ich mich bereits verabschieden müssen, denn Kira und ich sind bereits in Cochabamba und verbringen hier die letzten Tage, weil es sich so mit dem Fahren besser angeboten hat und man sagt ein langsamer Abschied ist ein besserer.
Das erste Verabschieden war schon nicht leicht, doch das Zweite wird wohl noch ein Stück schwerer, denn nun lasse ich für die nächste Zeit endgültig Bolivien und alles, was es für mich mit sich gebracht hat, hinter mir. Auch wenn dieses Jahr in Bolivien für die Menschen und Relationen in Deutschland eine lange Zeit ist, habe ich erkannt, dass es für die Projekte und Kinder hier nur sehr kurze ist. „Ihr kommt kurze Zeit und hinterlasst nur Traurigkeit…“, ein Satz von einer Schülerin, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat.
„Was bleibt ist die Erinnerung(…)“ an viele schöne, interessante und lehrreiche Erfahrungen, schwere und tolle Zeiten, jede Menge neues Essen und viele neue Bekanntschaften, sowie den Einblick in ein ganz anderes Leben. Dies alles ist festgehalten in über 18 000 Bildern, vielen Briefen, Berichten und Tagebucheinträgen, doch vor allem in meinem Herzen.
Dieses Jahr mit all seinen Früchten werde ich nicht vergessen können und wollen.

DSCF9708_2Und dafür möchte ich einen riesen großen Dank aussprechen: Zu aller erst an Schwester Verena, denn wäre sie nicht, gäbe es das Projekt hier nicht. Sie hat Kira und mich stets unterstützt, interessante Anekdoten aus ihrem Leben in Bolivien erzählt, uns vor möglichen „Fettnäpfchen“ gewarnt – nicht, dass wir trotzdem in welche gefallen wären 🙂 – und war immer zu Hilfe.
Doch keines Wegs weniger gilt der riesen große Dank dem Missionskreis Ayopaya und dem BDKJ Bamberg, ohne welche es das Projekt nicht gäbe, denn es würde das Geld zum Realisieren aller möglichen Dinge, sowie der weltwärts-Träger fehlen.
In diesem Sinne: VIELEN DANK – MUCHAS GRACIAS

Weiterhin seid ihr Leser nicht zu vergessen! Euer aufmerksames Lesen und Verfolgen der Berichte, euer Fragen und Antworten hat mich immer sehr gefreut und auch geholfen. DANKE! GRACIAS!

In weniger als 24 Stunden muss ich nun „Adiós Bolivien“ und „Hallo Deutschland“ sagen und dann komme ich „zurück in das alte, neue Leben“, wie eine bolivianische Freundin mir zum Abschied sagte.

DSCF3464Vielen Dank und bis bald,

Eure Pauline

PS: Ich bin jetzt aber nicht aus der Bolivien-Welt und wenn ihr noch etwas wissen möchtet, dann schreibt mir doch einfach eine Mail.